
Der Grazer Schloßberg nimmt im Bild der Stadt sowie in den Köpfen der GrazerInnen und TouristInnen aus aller Welt einen besonderen Platz ein. Nach außen hin prägt er die Stadterscheinung wesentlich. Er gilt als beliebte Aussichtsplattform ins Murtal und Grazer Feld und als Ort, der gleichzeitig erinnerungswürdige Aus- und Einblicke gewährt.
Geschichtliches
Im 12. Jahrhundert wurde auf dem Schloßberg eine Burg errichtet, die der Stadt Graz auch ihren Namen gab. Einer Ableitung aus "gradec" – dem slowenischen Begriff für kleine Burg. Da die Burg nie erobert wurde, ist sie im Guinnes Buch der Rekorde als die stärkste Festung aller Zeiten aufgelistet. Nicht einmal Napoleon schaffte es im 19. Jahrhundert die Burg einzunehmen.
Schon Mitte des 19. Jahrhunderts gab es nach Überlieferungen an der Stelle zwischen Lisl, Kasemattenbühne und Aussichtsplateau des heutigen Restaurants eine Gaststätte. Ein Jahrhundert später, 1943, kaufte die Stadt das Restaurant und baute es Anfang der Sechzigerjahre aus. Mit 123m Höhe, ausgehend vom Grazer Hauptplatz, bildet er den höchsten natürlichen Punkt der Stadt und bietet einen 360° Rundblick über Graz und deren Grenzen hinaus. Seit 1999 gehört der Grazer Schloßberg mit der historischen Altstadt von Graz zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Gegenwärtiges
2007 übernahm Franz Grossauer nach dem fertig gestellten Umbau des Restaurants SCHLOSSBERG im Jahr zuvor und beherbergt seither über den Dächern der Stadt eine vielseitige, erlebnisorientierte Gastronomie, die in der steirischen Landeshauptstadt seines Gleichen sucht. 2008 übergab der Grazer Gastrozampano seiner Tochter Herti Grossauer die Geschäftsführung am Schloßberg. Seit Mitte 2010 teilt sich Grossauer die Geschäftsführung mit dem Grazer Starkoch Christof Widakovich.